Der Rebberg

Home / Über uns / Der Rebberg

Unsere Weinberge

10 Hektar Leidenschaft

Das Landstück der Familie Balter breitet sich auf einer einer Höhe von 350 m aus, auf einem Gipfel im Rücken der Stadt Rovereto. Das 10 Hektaren große Anbaugebiet ist durch ein Trockenmauerwerk abgegrenzt und verleiht dem Anwesen eine besondere Originalität. Die Lage ist optimal für den Weinbau, denn, obwohl sich das Landstück auf einer Erhöhung befindet, breitet sich die Fläche über einer Ebene aus, welche die landwirtschaftlichen Arbeiten erleichtert. Die südliche Ausrichtung genießt die Sonnenstrahlen von Sonnenaufgang bis – untergang ohne von den Bergen in den Schatten gestellte zu werden. Der Betrieb befindet sich mitten im Lagertal (Vallagarina), ein großes Tal im südlichen Teil der autonomen Provinz Trient, deren Klima vom nahen Gardasee beeinflusst wird und von seinem nachmittäglichen Wind „Ora del Garda „ begünstigt wird.
Ursprünglich wurden lediglich rote Traubensorten gezüchtet wie etwa Cabernet Sauvignon und Schiava, die aber im Laufe der Zeit durch weiße Rebsorten ergänzt wurden. Nach einem vielfältigen Anbau an Traubensorten wurde in den 90er Jahren die definitiven und heute noch bestehenden Trauben definiert. Alte Rebstöcke wurden bewahrt und neue dazu gepflanzt. Seither konzentrieren wir uns bei der klassischen Weinherstellung auf Chardonnay und Pinot Nero (Spätburgunder). Für die Rotweine sind es der Lagerein, Merlot und Cabernet Sauvignon und Savignon für den Weißwein.

Beim Anbau werden sowohl traditionelle Techniken aus dem Trient, als auch französische Prozeduren angewendet. So ist etwa die Hälfte des Weinberges durch die Perglerziehung charakterisiert und die andere Hälfte der Rebstöcke wurde in den 90er Jahren modifiziert und verdichtet, um die Spaliererziehung (Guyot) einzuführen. Die Gründe, die zu diesen zwei Methoden gebracht haben, waren zwei: Zum einen, um die Wärmausstrahlung des Bodens auf die Pflanzen zu übertragen und somit die Reifung der Cabernet Sauvignoon Trauben auf natürliche Art um ca. 10 Tagen vorzuverlegen. Zum anderen, um die Qualität der Trauben zu steigern, denn ab diesem Moment wurden sie nicht mehr verliehen sondern für die Eigenproduktion verwendet.
Die Reben wurden verdichtet, indem eine neue Reihe zwischen zwei bereits Bestehenden gepflanzt wurde. Somit wurde die Pflanzenzahl pro Hektare praktisch verdoppelt und die Menge pro Hektare blieb konstant. Es ist einfach zu erahnen, dass den Rebstöcken, einst wie heute, eine große Pflege gewidmet wird, um ihr natürliches Produktionspotential einzuschränken und somit konzentrierte und saftige Trauben gedeihen zu lassen.
Die Investitionssumme, um diese Entscheidung der Reberziehung zu einer Realität werden zu lassen, war bedeutend, und bedingte den Kauf von Maschinen, die im Stande sein sollten solche Reben zu bearbeiten. Ein Sechstel des Weinberges ist deshalb so gepflanzt, dass bei 1×1 m 10.000 Pflanzen pro Hektare ermöglichen, dessen Trauben ca. 40 cm über den Boden hängen.